Für Spitzenlasten, Stillstandszeiten und wolkige Tage.
Die verschiedenen Kühl- und Wärmeströme werden in thermischen Speichern zwischengespeichert oder als Reserve vorgehalten, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Phasenwechselmaterialien und thermisch aktivierte Betonstrukturen erweitern die Flexibilität des Kühlsystems. Sie nehmen überschüssige Wärme auf, wenn sie verfügbar ist, und geben sie genau dann wieder ab, wenn sie gebraucht wird.
Phasenwechselmaterialien (PCM) sind thermische Speichermedien, die Energie über den Wechsel ihres Aggregatzustands aufnehmen und wieder abgeben. Sie speichern Energie, wenn sie vom festen in den flüssigen Zustand übergehen.
In die Betondecke eingebettete Rohrleitungen führen Wasser, speichern Kälte und verteilen sie effizient. Die Betonkonstruktion des Gebäudes wird so zu einem dynamisch geregelten Energiespeicher.
In einem Quadratmeter Beton lassen sich etwa 40 kWh speichern. Da Beton sehr träge reagiert, wird die Beladung dieses Speichers mit den PCM-Speichern abgestimmt. Alle Speicherelemente zusammen bilden das Multi-Speicher-Konzept von zerocool, das kunden- und lastbezogen geplant wird.
Die zerocool Architektur ist bewusst modular aufgebaut. Jede Komponente trägt zur thermischen Gesamtstrategie bei und hilft, die Kühlleistung an Standortbedingungen und saisonale Veränderungen anzupassen.
Hier wird Wärme zu Kälte.
Die Adsorptionskältemaschine ist der Kernprozess von zerocool.
Solarkollektoren und ein kaltes Nahwärmenetz liefern thermische Energie für den gesamten Kühlprozess.